Wir trafen uns beim wunderschönen “Frauenbrünneli” mitten im Wald. Keine Menschenseele war da, als Willow um 13.15h den Platz mit ihren drei Hunden in Beschlag nahm. Die Altargegenstände schon auf allen Tischen ausgebreitet wartete sie auf das eintreffen von Sträggele und HJ. Als die beiden um ca 14.30h eintrafen und nach einer grossen Begrüssung diskutieren wir noch über das beforstehende Ritual, hatte doch HJ eine grose Rolle zu übernehmen. Nach einem kleinen Hunger Anfall der zum Glück mit einer Portion Wurst-Käsesalat gestillt werden konnte, machten wir uns daran uns einzustimmen: Wir nahmen unsere Trommeln und liessen uns von dem Takt in die Natur hinaus treiben. Wie archaisch und passend im Wald zu Beltane trommel zu können. Der Sound war herrlich!

Langsam trudelten nach und nach alle Teilnehmer ein, obwohl einige einen “kleineren” Umweg machten. Doch zuletzt waren wir nach 17h alle zusammen. Es wurde geredet, gelacht und erzählt, während Marcel, der als Torwächter fungierte schon mit dem Mehl einen schönen Kreis auf den Boden zeichnete, in dessen Mitte er auch ein Pentagramm aufmalte.

Während die Frauen und Männer noch dabei waren, ihre Kopfkränzchen zu binden, die Frauen ihre aus Blumen, die Männer ihre aus Efeu, waren Willow, Sträggele und Marcel schon dabei den Kreis mit Blumen und den mitgebrachten Altar Gegenständen zu dekorieren. Auch der Brunnen wurden feierlich mit Kerzen und Blumen bestückt, es sah alles wunderschön und feierlich aus.



Auch die Bäume in der Umgebung wurden mit Bändern gschmückt, da wir keinen Maibaum gemacht haben, aber auch die sahen sehr festlich aus. Und allen machte es grossen Spass!
Danach wurde der Kreis eröffnet. Jeder Teilnehmer musste Willow den Grund nennen, warum es in den Kreis wollte und wurde dann mit dem Segen von Göttin und von Gott gezeichnet, danach mussten sie zum Torwächter, der die Teilnehmer mit dem heiligen Rauch feierlich reinigte.
Zuerst nahmen wir uns an den Händen und spürten in den Wald, in die Natur hinein. Wir lauschten den Vögeln zu, die ein wahres Sing Festival abhielten. Dann begrüssten wir die Elemente, Erde, Feuer, Luft, Wasser und den Spirit.
Fabian erzählte ein wunderbares Gedicht zur Walpurginsnacht und erkläre auch einiges über die Bräuche und die Herkunft dieses einmaligen Festes. Danke Fabian für deine Arbeit, Super!!!
Der Wein und das Brot wurde feierlich gesegnet und dann von allen geteilt und genossen (Sträggele, das Brot war eine Wucht und der Meinung ist auch mein Mops Lavi, die hat ja schliesslich den Rest noch geklaut!!)
Wir machten im Kreis mit Trommel, Gerassel, Donner und Gebläse den Hirschgott auf uns aufmerksam. Schon sah man ihn durchs Unterholz streifen. Versteckt hinter einen Baumstamm, hinter den Blättern des Busches schlich er langsam um uns herum. Während wir immer noch trommelten und rasselten, machte er uns auf sich aufmerksam in dem er Blumen in den Kreis warf, um uns herumstrich, uns anblies, uns berührte, ganz als umgarne er uns. Schliesslich kam er in unseren Kreis herein und packte eine hübsche Majden bei der Hand und ging mit ihr fort.
Wir alle rasselten und trommelten noch eine Weile weiter.
Dann nahmen wir uns bei den Händen und sammelten die Energie die in uns steckte und warfen sie mit einem Schrei in die Luft.
Ein bisschen erschöpft, aber glücklich riefen wir den Hirschgott (vielen Dank HJötli, du warst sagenhaft) und die geklaute Braut wieder in unseren Kreis, wo wir zusammen noch einmal drei Runden den Wein kreisen liessen. Jeder sprach mit seinen Worten zu Beltane, wobei wir natürlich auch Nicole nicht vergassen, der wir ganz viel Kraft und Energie schickten. Wir hoffen alle, dass es ihr bald wieder besser geht.

Natürlich dürfen wir unsere Gäste nicht vergessen: Patricia und Nadja. Wir hoffen, ihr hattet Euren Spass und es hat euch gefallen. Wir danken euch dass ihr unsere Gäste ward und hoffen, ihr möchtet wieder einmal dabei sein.
Ein Beltane Lied wurde gesungen:”Dancing fire is burning”, leiderohne das prasselnde Feuer dazu (Waldbrandgefahr), aber ich denke, wir spürten das Feuer alle in uns brennen.
Wir entliessen die Elemente und die Götter und öffneten den Kreis um das herrliche Buffet zu eröffnen. (Für dieses gewaltige Buffet hätten wir ca 50 Leute am Fest sein sollen! Es konnte gar nicht alles gegessen werden, was angeboten wurde: Griechischer Kartoffelsalat, Wurst – Käse Salat, Teigwaren Salat, Gemischter Salat, Brot und Zopf, Caramel Creme, Blechkuchen… da fällt mir ein: ICH HATTE KEIN EINZIGES CORNET!! Die haben alle Robert, HJ und Cello gegessen!!! Was heisst da gegessen? Die haben sich die Dinger fast aus den Händen gerissen!!! Hei eiei
Ein wundervolles Gruppenfoto mit allen Teilnehmer des Festes musste natürlich auch noch gemacht werden.


Das fantstischte war, dass es eigentlich schon um 17h angefangen hat, du Donnern und der Himmel machte langsam mit grauen Wolken zu, doch wir wurden kein bisschen nass! Dank an die Göttin. Willows und Robs Hunde waren eigentlich recht brav, ausser dass Spooney den Waldgott beim zurück kommen verbellt hat, Lizzy sich in der Decke verstecken musste, weil sie Bauchweh hatte und es Donnerte und Lavi das Ritualbrot im warsten Sinne “gemopst” hat! Aber die Hunde sind schon richtige Ritual Freaks!
Ich Danke allen für ihr dabei sein! Es war schön mit Euch das Beltane Fest zu feiern.
Um 21.h machten wir uns auf, nach Hause zu gehen. Es gab einen schönen Spaziergang durch den dunklen Wald zurück in die Zivilisation.
by Willow