Dies und das

28 06 2011

Hallo an die Welt dort draussen.

 

Kennt Ihr das auch? Erst ist alles friede freude Eierkuchen.. man dümpelt so vor sich hin, überlegt sich dies und das, das Leben ist friedlich und schön….. und doch ..

Im Hinterkopf spürt man das berümte *kützele*. Irgendwas kommt da auf einem zu.

Und ehe man sich versieht ist man inmitten von nicht bestandenen Prüfungen, Partnern die sich getrennt haben, Kinder die ins Spital müssen, Hunde die aus der Rolle fallen… HILFE

Und dabei soll man doch noch einen Job suchen, den Haushalt machen, sich um die Hunde und Katzen kümmern…

Aber eben; Wenn einem das Helfersyndrom gepackt hat, dann hilft man die Menschen aufzubauen und aufzurichten, gibt hier und da gute Ratschläge, bringt die Leute wieder zum lachen.

Nur ist es im Moment so, dass ich nicht mal ein Reiki machen kann, ohne beim Augen schliessen gleich in Tiefschlaf zu fallen. Nicht sehr Proffesionell. Aber gut für mich.

Also: Handbremse anziehen, Meditieren (auch mit Schlaf sehr schön), mit den Hunden spazieren und vor allem: Nicht mehr so auf sein Handy achten…

Das ist auch eine Diszliplin! Eine sehr harte obendrein. Aber was nütze ich den anderen, wenn ich selber die Augen nicht mehr offen halten kann.

Das mit der Job suche gestaltet sich auch eher schwierig. Wie soll ich einen Job finden, wenn mehr als die Hälfe auf meine Anfragen gar nicht antworten? Warum braucht ein Kleinunternehmen, das nicht mal im Welschland Kunden hat, eine Büroangestellte die Englisch sprechen soll? Warum brauche ich, um über den Mittag die Kinder beim Mittagstisch zu betreuen, einen Ausweis als Sozial Psychologin??? Irgendwie bin ich im falschen Film.

Jobs hat es einen Haufen, ja das stimmt. Aber für eine “Normale” Büro Angestellte brauche ich dann bald mal Abitur und Kinder können nicht mehr von Ihren Eltern betreut werden, die brauchen von der Wiege an eine Soz. Tante.

Glaube schon, werden wir immer komplizierter. Und vor allem: Wo bleibt da das Zwischenmenschliche? Wenn man statt reden ein Kind nur mal in den Arm nehmen muss, um es zu trösten? Wenn Erfahrung mehr zählt, als einen hohen Schulabschluss.

Aber ich gebe nicht auf!!!

by Willow



Dessert

9 06 2011

Da habe ich doch neulich (genau genommen Heute) eine neue Dessert Variante ausprobiert und ich muss sagen: WÄÄÄÄÄH

Nichts für ungut, man soll ja neuem durchaus offen gegenüber stehen und es hat ja auch sehr lecker ausgesehen. Aber ich musste feststellen, dass Hirse überhaupt nicht mein Ding ist.

Hier das Rezept für alle die Hirse mögen:

Hirsecreme

Dieses Rezept ist für eine Person gerechnet:

25g gemahlene Hirse

1 1/2 dl Wasser

1/2 Vanilleschote, aufgeschnitten

ca 1 EL Honig

1 TL Kirsch oder Himbeergeist oder Zitronensaft,  je nach belieben

3 EL Rahm

200gr Himbeeren

1. Hirse und Wasser unter Rühren aufkochen

Vanilleschote zufügen, köcheln lassen, bis die Creme dickflüssig ist.

Vanillemark abstreifen und unterrühren, Creme erkalten lassen

2. Honig, Kirsch und steif geschlagenen Rahm unter die Hirsecreme rühren, mit Himbeeren anrichten

 

Klingt sehr fein, wenn man denn Hirse mag. ich mag sie definitiv nicht.

Viel Spass und guten Apettit beim ausprobieren



Zecken und so weiter…

26 05 2011

Wer mag sie schon: Zecken! Am wahrscheinlichsten noch einer dieser Käfer- oder eher Spinnenkundler, weil die Zecke ja zu den Spinnentieren gehört. Höchstwahrscheinlich. Beim ersten Zeckenbiss hört dann vermutlich die Liebe auf. Oder dieser gebissene studiert an einem Allheilmittel gegen Zeckenbisse herum und lässt sich für die Forschung beissen.

Mich haben sie auch wieder gebissen. Das heisst, eigentlich nur eine. Dafür aber an einer ekligen Stelle: In der Kniekehle. Naja, ich habe es ja nicht gemerkt. Das Vieh  muss in der Nacht unter der Decke hochgerabbelt sein und hoppla, schon saugt es an meinem Bein herum. Eigentlich sollte ihm mein Blut nicht bekommen. Mit all den Blutdruckmitteln? Aber nö, das Vieh sauft ungehindert weiter. Wohl bekomms!

Am nächsten Morgen juckts und kneifts und ich geh erst mal unter die Dusche. Beim abtrocken, nach der nötigen Kratzerei: Eine Zecke! Verd….. Also hopp hopp zu meinem mich liebenden Ehemann und den Biss gezeigt, oder die Zecke oder beides. Mein Mann liebt mich ja heiss und innig, aber am frühen Morgen, wenn er eh schon zu spät fürs Geschäft ist und seine Holde noch mit einer Zecke daher kommt, da bekommt auch seine Liebe zu mir ein wenig Unterkühlung.

Aber er ist ja ein Schatz und versucht mit der Hunde – Spezial – Zecken – Zange das Untier zu beseitigen. Obwohl ich ihm gesagt habe, das Vieh ist noch zu klein. Was dann auch stimmte. Also die Pinzette geholt und weiter herum gezupft. Voila: Körper draussen, Kopf irgendwo in meiner geplagten Haut. Macht nix, ein bisschen Merfen und das wird schon.

Am Nachmittag dann kommt der Schmerz und mein Knie ist geschwollen. Da ich das letzte Jahr wegen einer solchen Mistzecke beinahe eine Blutvergiftung eingefangen habe, schaue ich dem Geschwollenen Knie und der Roten Stichstelle mit gemischten Gefühlen zu.

Also nix wie zur lieben Nachbarin (sie ist von der Spitex) und Rat geholt. Kommentar: Du musst zum Doktor. Ach Menno!

Also am Doktor angerufen: Ich: Zecke am Bein = Aua! Sie: Um 4h bei uns! Ich: Oh, jetzt ist ja 4h! Sie: Ja bitte, kommen sie sofort.

Also zu dritten: Hunde eingefangen und nix wie ab zum Onkel Doktor. Zeckenbiss wird begutachtet. Da es nur die Tante Doktor war, holte sie den Onkel Doktor auch noch zum begutachten: Fazit: Es wird nochmal an der Kniekehle herum gestochert, meine Haut ist jetzt noch geschwollener und es macht immer noch weh! Und dazu natürlich noch: Möchten Sie sich nicht impfen lassen? Wozu denn? Wenn sie viel im Wald sind… Blabla…. Tja, aber ich habe doch schon 7 Zecken überlebt ohne bewusst Schaden genommen zu haben, warum soll ich mich dann Impfen, wenn die Impfung bewusst Schaden anrichtet? Darauf bekomme ich natürlich keine Antwort.

Alles in allem: Mein Knie ist noch dran! Es juckt wie die Sau und ich bin gleich weit wie vorher! Aber: Ich weiss jetzt, dass alles gut wird. Wenn meine Kniekehle am Montag immer noch rot und geschwollen ist, bekomme ich Antibiotika und den dazu gehörigen Scheidepilz! Juppppiiiiii

Aber Mistviecher bleiben die Zecken allemal. Ich habe übringens bei meinen drei kleinen auch schon etliche weggezupft! Und wir alle sind noch am Leben!

 

PS: Habe Arnika und Crab Apple genommen, da kann doch gar nix passieren.

by Willow

 



Spaziergang des Grauens mit happy end

25 05 2011

Wie Ihr sicher wisst, bin ich und mein Mann stolze Besitzer einer dreiköpfigen Hundeschar: Spooney der Shi Tzu Rüde, Lavendel die Mops Dame und natürlich unser Lizzy. Eine blinde Mischlingshündin, deren Alter niemand so genau weiss.

Spooney Lavi Lizzy

Spooney - Lavi - Lizzy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lizzy ist blind, nimmt also ihre Welt ganz anders wahr, als das normale Hunde tun. Trotz ihren geschätzen 13 – 14 Jahren ist sie, wie ihre Mischung erahnen lässt (Yorkeshire Terrier x Papillon), äussert zäh und noch recht fit. So sind für sie 1 – 3 stündige Spaziergänge eine Kleinigkeit. Ok, unsere normalen Spaziergänge dauern meistens mindestens eine Stunde….

Also, Gestern, da waren wir in Oberentfelden. Es hat da einen wundervollen grossen Wald und trotz Vita Parcour und Rastplatz für allerei Autos, ist es sehr friedlich dort. Weil der Wald so gross ist, kann man 2 Stunden unterwegs sein, ohne jemandem zu begegnen.

Gestern also, machten wir uns auf den Weg, um die kleinen Pfade am Bach auszukundschaften. Wir haben eine neue Route entdeckt, die  in eine alte, die wir schon kennen, hinein führt. Meine Hunde und ich lieben solche Touren. Durchs Unterholz, quer über unberührten Waldboden, über Stock und Stein, Büsche und Bäume… es war herrlich. Wir kämpften uns voran, bis wir im Bachbett gelandet sind. Weil es nicht viel Wasser hat, sind wir diese Bach – Spazier – Strecke relativ trocken durch gekommen. Zur Freude von Spooney, der  bei heissem Wetter nichts lieber tut,  als aus allen Bächen und Tümpeln Wasser zu schlabbern. Sogar Lavi hat Wasser gesoffen, es war ja auch ziemlich heiss gestern.

Dann folgt wieder ein regulärer Pfad quer durch eine grosse Wiese zwischen zwei Waldrändern. Die Wiese hat so grosses Gras, dass man nicht mal einen Neufundländer sehen könnte wenn er darin verschwinden würde….

Lizzy läuft eigentlich immer ohne Leine mit. Ich muss zwar regelmässig (alle zwei, drei Sekunden) schauen, wo sie wieder hängen geblieben ist. Dass heisst, sie schnuppert und vergisst sich und die Welt und vor allen Dingen vergisst sie mich!

Ich also voran, mit Lavi und Spooney… zum anderen Teil vom Waldrand…. dreh mich um … kein Lizzy!!!! Verda…… Denke ich so bei mir und fange an zu rufen: “Lizzy, Lizzy komm her”. Was bei Lizzy eigentlich nur bewirkt, dass sie stehen bleibt und horcht. Ich schaue ins hohe Gras ob sich was bewegt… Fehlanzeige! Weil ich rufe steht sie natürlich still. Also warten und schauen…

Mann/Frau muss sich dass so vorstellen: Rechts und Links neben mir sind zwei Felder, die etwas die Grösse eines Fussballfeldes haben. Rechts ist Gras und Links ist Getreide.. Darum herum hat es nochmal Gras. Das Gras. dass mir (1.53cm) etwa an die Hüfte geht, ist ja nicht so schlimm, aber das Getreide ist etwa in meiner Grösse….

Hilfe, wo ist Lizzy..

Ich komme langsam in Panik.

Ich laufe vor und zurück, hin und her…Versuche wie ein alter Indianer die niedergetrampelten Gräser zu lesen: Fuchs, Ente? Reh, Mensch, Lizzy????

Ich warte, ich rufe… ich komme in Panik. Mein blinder Hund, mein armer blinder Hund, grosse Göttin, ihr Waldgeister: HILFE!!!!! Wo ist Lizzy?????

Als ich in Panik anfange mich im Kreis zu drehen, beschliesse ich, mit den verbliebenen Hunden den Weg zurück zu gehen. Also alles zurück zum Start. Wir kämpfen uns durchs Unterholz, kommen auf den regulären Weg und laufen zurück Richtung Auto. Immer mit “Lizzy, Lizzy” Rufen unterbrochen.

Kein Lizzy.  – Panik!!

Zurück beim Auro: “Lizzy, Lizzy”

Kein Lizzy.  – Noch mehr Panik!!

Wieder den Weg von Anfang an. Diesmal aber von der anderen Bachseite aus, damit ich alles besser sehen kann. Urwald. Die Hunde und ich klettern über umgefallene Bäume, kämpfen uns durch Brombeeren, schlagen uns einen Pfad durch das Kniehohe Gras… Unterbrochen von Rufen und schauen, bis wie zurück an der Stelle sind, wo wir ins Bachbett gestiegen sind. “Lizzy, Lizzy” Kein Lizzy!! Verzweiflung macht sich aus dem Innersten auf den Weg in meinen Kopf!

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mein Lizzy alleine im dunklen Wald herum irren, verfolgt von Jägern, Füchsen, Blutegeln und Zecken! Zitternd und hungernd… Göttin hilf!!

Wir kommen an den Platz zurück, wo ich Lizzy das letzte mal gesehen habe. Ein Stossgebet zur Grossen Göttin. Ich entschliesse mich aus dem Bauch heraus, nach rechts zu gehen, am Bach entlang. Wir laufen… und da: Mitten in der Wiese, etwas graues, das sich bewegt: “Lizzy!!!!!!!” Ich weiss nicht, ob ich sie erwürgen oder einfach nur ganz fest kuscheln soll. Ich entscheide mich spontan für das zweite.

Meine Nerven!!!!! Grosse Göttin sei Dank.

Zitternd und nass drückt sich die verlorene Hundedame an mich! Wir, Spooney und Lavi voran, ich das Lizzy fest an mich gedrückt, machen uns auf den Weg zum Waldrand, setzen uns alle erst mal hin und erholen uns.

Nachdem ich Lizzy erklährt habe, was für Ängste ich ausgestanden hatte und dass sie doch das nächste Mal auf dem Weg bleiben soll, was sie übrigens nicht im geringsten Interessiert hat, setzte ich sie wieder auf den Boden, wo sie, ganz entspannt, anfängt, den Boden zu beschnuppern.

Ich setzte mich aufrecht hin und habe eine halbe Stunde meditiert! Der Göttin gedankt! Dem Wald gedankt, dass er aufs Lizzy aufgepasst hat, und mich beschimpft, dass ich so in Panik geraten bin.

Aber was will man machen? Man hängt doch so an den kleinen!!!

Der Spaziergang war übrigens dann doch noch ausserordentlich friedlich. Lizzy musste zwar die meiste Zeit an der Leine bleiben, doch wir haben die Raben rufen gehört, die Vögel haben ein wundervolles Lied gesungen, der Schatten der Bäume war angenehm kühl, und meine grauen Haare waren um 33 graue Haare reicher!

Vielleicht hört sich das für einen Nicht Hunde Halter komisch an, doch ich wette, jeder der Tiere hält, kann sich genau hinein versetzten!

by Willow



Diese Menschen!

19 05 2011

Wenn man sich so umsieht: Eigentlich sind ja Menschen gar nicht mal so schlecht, oder? Klar gehen einem (gewisse) Mitmenschen ab und zu oder öfter ganz einfach auf den Senkel… Aber im grossen und ganzen lässt es sich gut leben mit den lieben Mitmenschen.

Nicht, dass ich immer Menschen um mich herum brauche, grosse Göttin bewahre mich! Aber was ich  in letzter Zeit sehr gerne mache, ist; mit den Nachbarn ein Schwätzchen halten.

Eigentlich fängt es immer ganz harmlos an. Ich bin im Garten und zupfe oder rupfe an irgend einem grünen Dingels herum… da erscheint der erste Nachbar, man hält einen Schwatz, zupft zwar hier und da noch ein bisschen an dem Grünzeug herum, weil man eigentlich mit Garten Arbeit beschäftigt ist, doch plötzlich, man weiss nicht wie einem geschieht,sitzt man gemütlich in Nachbars Garten und trinkt ein Gläschen Wein mit. Oder zwei.

Oder Frau nimmt sich der Brombeeren an, die gerne zwischen den Nachbars- und unserem Garten wachsen und schwupps, ist man mit dem anderen Nachbarn in ein tief Philosopisches Gespräch vertieft.

Oder aber man sitzt nach getaner Arbeit (alle Nachbarn sind am Arbeiten) gemütlich und faul rum, denkt sich, dass man endlich die Blumen giessen sollte, steht auf und hoppla, schon ist man mit einem Fussgänger im Gespräch über Hunde, Kinder, Garten, Autos und  Lärm!

Super ist natürlich, Frau lernt so die ganze Nachbarschaft kennen. Schlecht natürlich, dass so manches Blatt nicht gezupft, Unkraut nicht gejätet, gestaubsaugt und der Boden nicht aufgenommen wurde.

Aber wisst Ihr was? Das ist mir eigentlich egal: Ich liebe dieses Nachbarschafts Geschwätze!!!!

by Willow



Klo Gedanken (nicht ganz so ernst, aber doch ein bisschen)

11 04 2011

Ich gebe es zu: Es ist nicht wirklich ein Thema für die Öffentlichkeit, aber seien wir doch mal ehrlich; wer hatte nicht schon die eine odere andere Super Eingebung auf dem Klo? Vielleicht, weil die Welt draussen bleibt und wir mit uns und unserer Verdauung ganz alleine sind? Auf dem Klo werden alle zum Buddhisten, absolut im Hier und jetzt!

 

Da kommen dann einem Öko Klein Freak (schon ein bisschen Öko aber nicht ganz so dolle), einige komische Ideen:

Kicher!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Beispiel unser Klopapier: Warum in aller Welt brauchen wir Super Duper Extra Soft Touch, liebevoll mit Chlor gebleicht und bunt mit Theddys und Schneemännern oder Blümchen bedrucktes WC Papier? Um uns den Hintern damit zu wischen! Hey, für unseren Hintern stirbt ein Baum!!!

Schauen wir mal nach bei Wikipedia:

Das zumeist auf Papphülsen aufgewickelte Toilettenpapier kann aus bis zu fünf Papierlagen bestehen. Zum leichteren Abreißen der benötigten Papiermenge sind Perforationen auf Kleinrollen üblich. Mit Texten, gefärbtes, oder mit Bildern bedrucktes Toilettenpapier findet oft als Scherzartikel oder Werbeartikel Verwendung. Es gibt feuchtes Papier sowie antibakterielles oder parfümiertes Papier.

Holz für die Zellstoffherstellung wird vor allem aus Kiefern, Fichten, Birken und zu geringen Teilen aus Eukalyptus-Bäumen gewonnen. Da Lignin und andere Pflanzenstoffe nicht vollständig durch den Kochprozess bei der Zelluloseherstellung entfernt werden können, bleibt der Zellstoff dunkel gefärbt. Für Hygieneprodukte werden die Zellulosefasern weiter aufbereitet und die noch verbliebenen Ligninreste, ähnlich dem Prozess für Papier, in einem Bleichprozess entfernt. Das hat den Vorteil, dass der Zellstoff nicht nur entfärbt, sondern auch saugfähiger und weicher wird, denn Lignin ist wasserabweisend.

 

Weltweite Zellstoffproduktion von 1990–2005 nach Bleichmethode: Chlor (grün, unten), Elementar-Chlor-Frei (blau, mitte), mit Chlordioxid oder Chlorit und Total-Chlor-Frei (grau, oben) mit Ozon oder Wasserstoffperoxid gebleicht.

Bei dem früher zum Bleichen verwendete elementaren Chlor bildeten sich chlorierte Abfallprodukte, die negative Einwirkungen auf Mensch und Umwelt haben. Unter diesen Abfallstoffen besonders problematisch sind die hochtoxischen Dioxine.[1] Als Oxidationsmittel dienen heute stattdessen Chlordioxid, Wasserstoffperoxid oder Ozon. Abhängig vom Oxidationsmittel unterscheidet man zwischen ECF-gebleichten (Elementar-Chlor-Frei), z. B. Bleiche mit Hypochlorit oder Chlordioxid, in denen immer noch chlorhaltige Substanzen für die bleichende Wirkung verantwortlich sind und TCF-gebleichten (Total-Chlor-Frei) Zellstoff, z. B. mit Sauerstoff, Wasserstoffperoxid oder Ozon.

Wenn wir dann allerdings dieses (in der Tabelle grün dargestellt, damit es Umweltfreundlich aussieht) Chlordings nachlesen:

Chlordioxid ist eine chemische Verbindung aus Chlor und Sauerstoff mit der Summenformel ClO2. Die Schreibweise OClO wird anstatt ClO2 verwendet, wenn von der kurzlebigen Verbindung mit gleicher Summenformel Chlorperoxid, ClOO, unterschieden werden soll. Unter der E-Nummer E926 war es in Deutschland bis 1957 als Lebensmittelzusatzstoff zum Bleichen von Mehl zugelassen.

Bei Raumtemperatur ist Chlordioxid ein bernsteinfarbenes giftiges Gas mit stechendem, chlorähnlichem Geruch. Gemische von Chlordioxid mit Luft können ab einem Anteil von über zehn Volumenprozent explodieren. Es wird daher meist in wässrigen Lösungen verwendet, die nicht explosiv sind. Chlordioxid ist ein reaktives Radikal, das in der Regel als Oxidationsmittel reagiert.

Die Anwendungen von Chlordioxid beruhen auf seiner oxidativen Wirkung. Es wird oft anstelle von Chlor verwendet, da es weniger giftige oder gesundheitsschädliche chlorierte Kohlenwasserstoffe bei der Reaktion mit organischen Substanzen bildet. ( aha, und als was bezeichnet man den das, was wir ins WC fallen lassen?) Als Bleichmittel der ECF (Elementar-Chlor-Freien) Bleiche von Zellstoff, so zum Beispiel Papier, hat es elementares Chlor fast vollständig ersetzt. Weiterhin wird es in der Trinkwasseraufbereitung zur Desinfektion statt Chlor eingesetzt.

Der Nachweis von Chlordioxid in der Erdatmosphäre der Antarktis im Jahr 1986 trug zur Entdeckung der Ursachen des Ozonlochs bei. Es ist eines der Chloroxide, die sich dort in der Stratosphäre aus den früher häufig als Treibgas oder Kältemittel verwendeten Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) bilden und an der Zerstörung der Ozonschicht beteiligt sind.

Na Super! Nur weil ich mein Popo mit Super weichem Papier kuscheln möchte, braucht es eine ganze Menge an Dingen, die ich eigentlich nicht an meinen Hintern, geschweige denn an meine Haut lassen möchte und meine Verdauung ist am Ozonloch schuld!

Wer hindert mich daran Recycling Papier zu gebrauchen? Beachte ich damit meinen Hintern zu wenig? Verweigert er mir dann seinen Dienst? Ich benutze diese “Ökopapier” schon seit einigen Jahren und ich kann allen versichern, meine Verdauung macht ihre Arbeit immer noch sehr gut!

Der Energieaufwand bei der Produktion von Recyclingpapier ist deutlich geringer (nur ca. ein Drittel) als bei der Herstellung von neuem Papier aus Holz (Frischfaserpapier), der Verbrauch an Wasser beträgt nur 15 %, die Gewässerbelastung beträgt nur etwa 5 %. Damit leistet das Papierrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Schlüsselprozess beim Papierrecycling für grafische Papiere ist das Deinking, die Entfernung der Druckfarbe aus dem Altpapier. Undeinkte Recyclingpapiere haben so gut wie keine Bedeutung auf dem Markt.

Probleme beim Papierrecycling zu hellen Papieren bereiten Druckfarben, die im gängigen Verfahren nicht entfernt werden können, wie die beim Flexodruck oder auch für neue digitale Druckverfahren verwendeten Farben. Während Trockentoner in der Regel ähnlich leicht wie herkömmliche Offsetdruckfarben aus dem Altpapier entfernt werden können, stören Inkjet-Tinten und Flüssigtoner die Wiederverwertung erheblich. Dies gilt weniger für einzelne Druckseiten, die zuhause oder im Büro erstellt werden, als für Massendrucksachen (Werbesendungen) oder digital gedruckte Zeitungen.

Altpapier wird heute für die Herstellung von Zeitungspapier, Büropapieren (Kopierpapier), Hygienepapieren (Toilettenpapier) und von Kartonagen eingesetzt. Zeitungspapier und viele Kartons bestehen nahezu ausschließlich aus Altpapier. Die Vergrauung der Papiere wird durch weiße Füllstoffe (Calciumcarbonat, Kaolin) und/oder durch zusätzliches Streichen der Papieroberfläche mit weißen Streichfarben verringert.

Klingt doch mal gar nicht schlecht… ausser dieses Calciumcarbonat, Kaolin? Wat dat denn?

Calciumcarbonat ist eine der am weitesten verbreiteten Verbindungen auf der Erde, vor allem in Form von Sedimentgesteinen. Calciumcarbonat tritt vor allem in der Form der Minerale Calcit und Aragonit auf. Eine weitere Modifikation des CaCO3 ist das Mineral Vaterit, welches besonders aus übersättigten Lösungen in Form mikroskopisch kleiner Kristalle ausfällt.

Calciumcarbonat ist ein Hauptbestandteil in Marmor, Kalkstein und Dolomit, es kommt in Knochen und Zähnen sowie im Außenskelett der Krebstiere, Korallen, Muscheln, Schnecken und Einzeller vor. Die ersten Kalkgesteine nennenswerten Ausmaßes entstanden durch Stromatolithe vor über zwei Milliarden Jahren.

Spannend, geht doch!

Kaolin, auch als Porzellanerde, Porzellanton, weiße Tonerde, Aluminiumsilikat oder in der Apotheke als Bolus Alba oder Pfeifenerde bezeichnet, ist ein feines, eisenfreies, weißes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enthält. Weitere Bestandteile sind verschiedene andere Tonminerale und unzersetzte Feldspatteilchen.

Kaolin wird hauptsächlich bei der Papierherstellung und Porzellanbereitung verwendet. Daneben wird Bolus Alba unter anderem als Bestandteil mancher Pudergrundlagen verwendet und auch Lebensmitteln zugesetzt. (Siehe Verwendung

Aha, an meinen Hintern lasse ich von jetzt an nur noch Calciumcarbonat und Kaolin!

So genug über Klo Papier gestänkert. Was ist eigentlich mit feuchtem Klo Papier? Wie viel Chemie und Bäume hat es denn da drin?

Aufgrund einer gerichtlichen Auseinandersetzung fehlt in unserem Test feuchtes Toilettenpapier im ÖKO-TEST-Magazin 6/2006 das Produkt AS Feuchtes Toilettenpapier Premium Kamille, das bei der Drogeriemarktkette Schlecker vertrieben wird. Der Hersteller des Papiers, die FHW Feucht Hygiene Werk GmbH, wollte uns per einstweiliger Verfügung unter anderem verbieten lassen, “den Formaldehydgehalt des Produkts A & S Feuchtes Toilettenpapier Premium Kamille als Kriterium für eine Abwertung des Produkts im Rahmen der Gesamtbeurteilung zu berücksichtigen”. Doch da spielte das Landgericht Hamburg nicht mit und wies den Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurück.

Das Produkt, das neben Formaldehyd/-abspaltern auch noch bedenkliches Diethylphthalat sowie Parfüm enthält, hätte sich nach den Testkriterien in der Juniausgabe eingereiht in die 16 weiteren “ungenügenden” Produkte.
Ui, und das alles an meinem zarten Hintern? Mal ehrlich. Brauch ich das überhaupt? Billige Alternative und ohne Chemie: Macht doch das Klo Papier einfach mit ein bisschen Wasser nass! Reinigt auch! Und man leistet nicht nur einen grandiosen Beitrag zur Umwelt, sondern man ist auch erholsam zu seinem Hintern!
Und, da ich gerade beim memorieren bin (siehe unten):

memorieren
memorieren , veraltend für: 1) sich fest ins Gedächtnis einprägen, auswendig lernen; 2) wieder ins Gedächtnis rufen.

Wenn es denn nach dem “Stuhlgang” ein bisschen stärker bis “igittigitt” riechen sollte, tut es auch ein Streichholz, dass man anzündet! Das Schwefel in den Hölzern vertreibt so ziemlich alles! Sogar die Chemie aus den Plastic Spritzkästen, angefüllt mit Chemischen Düften, damit wir auf der Toilette nicht nur von unten sondern auch von oben vollkommen “eingechemote”t werden!

So denn: Ich wünsche einen andregenden Aufenthalt auf dem Klo! PS: Lasst doch mal einen Block und etwas zum schreiben auf dem Klo, damit könnt Ihr eure Grandiosen Ideen niederschreiben und für die Nachwelt aufbewahren! Ihr werdet sehen: Macht Spass und ist Lustig!

In diesem Sinne: Viel Spass an der Sonne!

by Willow



Endlich wieder Sonne . . .

1 04 2011

…. nur leider sind während des Regens sämtliche Schnecken dieseits und jenseits des Mississippi über meinen Dill hergefallen! Und weil der arme Dill nicht mehr wie Dill ausieht, sondern nur noch wie ein Häufchen Elend, fallen die Bestien nun über meinen Liebstöckel her!!! *Grrrrr* Da fisch ich dann die Schnecken mit der blossen Hand aus meinen Kräutern (ach wie schleimig!), schimpfe was das Zeug hält und was nützt es? Rein - gar - nüscht! Wenn das einem nicht zum Schnecken Feind macht. Aber dennoch: Schneckenkörner kommen mir nicht in den Garten. Da schon überall um mich herum nur noch Rasen vorhanden ist und dieser auch noch mit Schnecken Korn verteidigt wird (was ich überhaupt nicht verstehe? Schnecken spielen weder Golf noch Fussball), brauch ich das Zeug nicht im Garten, da es Igel hat! Da verteidige ich meine letzten Kräuter im Schweisse meines Angesichts, lese immer wieder diese glitschigen Dinger ab und ….. kaufe mir einen Schneckenzaun!!! HAHA!!! Da triumphiert der Gärtner und freut sich die Gärtnerin. Wenn Ihr genaues wissen wollt: Dieses geniale Ding gibt es hier> www.schneckenzaun.ch

Später dann mehr zu meinem fast aussichtslosen Kampf gegen die Unbesiegbaren Schrecklich Schleimigen Schnecken Monster!!¨ (bald auf DVD und Blue Ray!)

by Willow



Nutzwald oder nur “benuzter Wald”?

24 03 2011

Am Dienstag, den 23.3.habe ich mich zusammen mit meinen Hunden, voller freude über den Sonnenschein, auf einen längeren Spaziergang aufgemacht. Das frische Grün, die Sonne, die Vögel… voller Vorfreude bin ich losgezottelt um dann diese Bilder zu sehen:

leer

 

 

 

 

 

 

 

 

aufgetürmt

 

 

 

 

 

 

 

 

kahlschlag

 

 

 

 

 

 

 

 

So ein Anblick schlägt einem ganz schön auf das Gemüt. Sogar meine Hunde waren ungwohnt ruhig und wollten nur weiter spazieren. Doch zum Glück entschädigten diese Anblicke diesen kahlschlag und ich hatte wieder ein gutes Gefühl im Herz:

ein Fusstritt umringt mit Blumen

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlüsselblume

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind sie nicht wunderschön?

so schön

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Allerersten dieses Jahr!

Und zur Krönung lief ich noch dieser netten älteren Dame über den Weg  (Spooney hat sich gleich angefreundet mit ihr):

Häxe Brünneli

 

 

 

 

 

 

 

 

Häxli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und sie war ja auch unser Ziel:

Häxe Brünneli

 

 

 

 

 

 

 

 

Einfach nur schön hier, vor allem mit den Bäumen die es hier gibt!  Dieser hier (rechts im Bild) ist nur einer von vielen:

Häxe Baum

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem, trotz dem mehr als traurigen Anblick des abgenutzten Waldes, war es ein herrlicher Tag, ein wundervoller Spaziergang, ich und meine Hunde sind müde, aber rundum glücklich wieder nach Hause.

by Willow



Hey Leute ich habe jetzt auch ein Video. Euer Sunny

12 01 2011
Sunny vor fast 3 Jahren
Das war im Tierheim mit Strolchi und Jade.
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Das Tor an Yule 2010

21 12 2010







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